Aufgrund umfangreicher Straßenbaumaßnahmen in der Stadt Pirna kann es im gesamten Stadtgebiet zu Staus, u.a. auch auf der B172/B172a, kommen. Wir bitten daher unsere Sportfreunde und Gäste aus anderen Vereinen, dies bei der Anreise zu unseren Wettkämpfen entsprechend zeitlich einzuplanen.
Im Rahmen des traditionellen Göltzschtal-Marathons fanden die 27. Landesmeisterschaften im Straßenlauf statt. Unsere Jugend reiste mit 5 Aktiven nach Lengenfeld, um die nicht so häufig gelaufenen 5 Kilometer zu bewältigen.
Der bekannt gut organisierte Lauf und die abwechslungsreiche Strecke ließen für unsere Sportler die Meisterschaft zu etwas Besonderen werden.
60 Teilnehmer (m/w) in der U14 und U16 starteten unter dem Countdown des Sprechers während die Marathonies schon unterwegs waren. Nahezu unmittelbar nach dem Start begann schon der erste lang gezogene Anstieg Richtung Wendeschleife. Dies war für viele Läufer schon die erste Standortbestimmung im gut besetzten Starterfeld.
Mit persönlicher Bestzeit erkämpfte sich Christopher James-Weller den 6. Platz in der M14.
Camillo Bähr überzeugte mit nur 14 Sekunden Rückstand auch Christopher mit dem Vizelandesmeistertitel in der M12. Beiden Sportlern unseren herzlichen Glückwunsch.
Für Paula Scheermesser und Xaver Kaulfuß waren diese Landesmeisterschaften absolutes Neuland und die 5 Kilometer wurden auch bei beiden aus dem Training heraus bestritten.
Paula wuchs auf der gesamten Strecke über sich hinaus und erkämpfte sich den 3. Platz in der Meisterschaft der W12. Auch Xaver zeigte einen beherzten Lauf und leider blieb ihm „nur“ der undankbare 4. Platz in der M13 nach Überquerung der Ziellinie.
Für Esther Bähr stand dieser Meisterschaftstag leider nicht unter den besten Vorzeichen. Das persönliche Unwohlsein war die Tage zuvor recht kräftezehrend und doch stellte sie sich der Herausforderung Landesmeisterschaft. Sie erkämpfte sich in ihrer Altersklasse der W14 den beachtlichen 11. Platz.
Der leckere Kuchen im Ausklang des Wettbewerbes zauberte wieder ein Lächeln in ihr Gesicht.
Auch hier unseren Glückwunsch an Paula, Esther und Xaver.
Wir freuen uns auf das Trainingslager während der Osterferien in der Sportschule Werdau und wünschen allen Freunden der Leichtathletik ein schönes Osterfest.
Laudatio anläßlich der Auszeichnung durch die Sportjugend Sachsen
Mir ist es heute eine Ehre eine Person auszuzeichnen, die sich seit 20 Jahren für die Kinder- & Jugendarbeit sowohl im Verein, Fachverband und im Sportbund bedeutend engagiert.
Eigentlich ist die Leichtathletik seine Leidenschaft. Bis heute ist er im LSV Pirna als Vorstandsmitglied sowie Übungsleiter tätig, wo er Kinder & Jugendliche für den Sport/ für die Leichtathletik begeistert. Für dieses Ehrenamt wurde er bereits mit der Bronze Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen ausgezeichnet.
Doch dem nicht genug…engagiert er sich seit 1997 im Vorstand der Sportjugend Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge, u.a. als Vorsitzender, heute als Beisitzer stets mit einem prüfenden Blick auf die Finanzen.
Ihr wisst von wem die Rede ist?
Nun… Christian Müller zeichnet sich durch eine hohe Einsatzbereitschaft und Hingabe für die Sportjugend aus. In seinem jahrelangen Engagement erlebte und prägte er maßgeblich die Entwicklung des Kinder- & Jugendsports im Landkreis mit. So war er beispielsweise Initiator einer Partnerschaft mit der Sportjugend Wetzlar, diese er bis heute lebt bzw. war er Wegbegleiter im Aufbau des Sport- Promotion Teams.
Wir, die Sportjugend Sachsen, schätzen vor allem den konstruktiven Austausch von Impulsen und Erfahrungen und so manch geselligen Abend zu einer unserer zahlreichen Veranstaltungen, wie der Sportjugendakademie oder dem Forum „Ehrenamt managen“, wo Christian die Sportjugend Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge würdevoll vertrat.
Wir erlebten ihn stets als hoch motiviert und als „Macher“, der für die Kinder- & Jugendarbeit im Sport brannte.
Auch wenn er heute sein Zepter nieder legen wird um Platz zu machen für Junges Engagement, ist er eigentlich aus der Sportjugendarbeit nicht mehr wegzudenken.
Und, Christian, ich bin mir nach unserem letzten Gespräch am Buffet der Jugendsportlerehrung relativ gewiss, das Feuer für den Kinder- & Jugendsport ist noch nicht erloschen.
Dennoch möchte ich dir im Namen des Vorstandes der Sportjugend Sachsen respektvoll Anerkennung und Dank zollen für dein jahrelanges Engagement.
Wir möchten den heutigen Sportjugendtag zum Anlass nehmen dir, lieber Christian, die Ehrengabe der Sportjugend Sachsen zu verleihen.
Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles erdenklich Gute. Bewahre dir deine Einsatzbereitschaft und dein Hingabe für den organisierten Sport.
Bei angenehmen aber immer noch recht kühlem Wetter nahmen 5 Athleten des LSV Pirna am Schlossparklauf in Pulsnitz teil. Die kleine schlagkräftige Truppe errang dabei beachtenswerte Erfolge und eine große Anzahl an Pfefferkuchenherzen.
Leon Bandt (M9) lief über 800 m zum dritten Platz. Stolz konnte er sowohl Urkunde als auch Medaille und Pfefferkuchenherz entgegennehmen.
Leon Bandt auf dem Podest
Sämtliche Teilnehmer der Familie Bähr wollten sich über die lange Strecke (6.400 m) versuchen. Dabei gelang es Esther Bähr (für die weibliche Jugend U18 startend) in dieser Altersklasse zu gewinnen.
Esther Bähr auf dem obersten Treppchen
Auch Alexander Bähr (M15) und Camillo Bähr (M 12) mussten (da ihre Altersklassen 1.800 m liefen) in der männlichen Jugend U 18 starten. Dabei belegte Alexander einen hervorragenden 3. und Camillo einen starken 5. Platz. Sylvia Bähr als einzige anwesende Pirnaer Seniorensportlerin gelang der Lauf auf den Bronze-Rang.
Zahlreiche Laufbegeisterte wurden von der Frühlingssonne zum traditionellen 27. Radebeuler Frühlingscross empfangen.
Die beliebte Strecke durch die „Junge Heide“ versprach spannende Wettkämpfe, welche unsere Aktiven zusätzlich motivierte.
Unsere 5 Starter über die 3,1 Kilometer überzeugten mit starken läuferischen Leistungen und erkämpften sich vordere Platzierungen in ihrer Altersklasse.
Camillo Bähr gewann seine Altersklasse (mJU14) mit deutlichem Vorsprung, was auch Platz 5 in der Gesamtwertung bedeutet.
Den dritten Rang in der Gesamtwertung erkämpfte sich sein Bruder Alexander Bähr, gefolgt von Christopher-James Weller, mit dem vierten Rang.
Für Alexander und Christopher sind die Platzierungen im Doppeljahrgang U16, als die Zweitplatzierungen ihrer jeweiligen Geburtsjahre zu werten.
Paula Scheermesser, in diesem Jahr neu in der weiblichen Jugend U14, lief ein beherztes Rennen und sicherte sich den recht undankbaren 4. Platz, welcher aber im ebensolchen Doppeljahrgang den Vizerang ihrer Altersklasse bedeutet.
Unseren weiteren Starter in der männlichen Jugend U14, Xaver Kaulfuß, stellte die Cross-Strecke vor eine besondere Herausforderung. Beim Kampf um die Platzierungen knickte er leider zweimal um und verlor dadurch etwas den Anschluss an die Spitze. Mit großer Willenskraft und einem schnellen Schlusssprint sicherte er sich den 11. Altersklassenplatz, den somit 7. Rang seines Jahrganges.
Sylvia Bähr stellte sich, wie zuvor ihre beiden Söhne, dem großen Starterfeld über die 5,7 Kilometer. Unter den 116 Startern erkämpfte sie sich Rang 39 bei den Frauen, was sogleich Platz 8 in ihrer Altersklasse bedeutet.
Als vierte und somit längste Strecke galt es für zwei Pirnaer Läufer die 8,7 Kilometer zu bewältigen. Einen hervorragenden 4. Platz in der Gesamtwertung und 2. Rang der Altersklasse M20 erkämpfte sich Robin Duha.
Nach verletzungsbedingter Trainingspause und dem ersten Lauf ohne Schmerzen erkämpfte sich Fabian Malaßa den 22. Platz in der Gesamtwertung und freute sich über den 6. Rang seiner Altersklasse.
Herzlichen Glückwunsch all unseren Läuferinnen und Läufern für diesen erfolgreichen Crosslauf und wir sehen uns zum Frühjahrscross am 25.03.2017 im Stadion „Am Kohlberg“.
Am letzten Ferienwochenende ging es für 4 Sportler aus der U14 ins „ferne“ Senftenberg zu den offenen Lausitzer Hallenmeisterschaften.
Katharina hatte im Training vorher ein leichtes Ziehen in der Leiste gespürt, wollte es aber unbedingt probieren und tolle Zeiten und Weiten erkämpfen. Nach Schmerzen beim Einlaufen mussten wir jedoch einsehen, dass es nicht sinnvoll gewesen wäre sie bei diesem Wettkampf starten zu lassen. Das nächste Mal geht’s bestimmt wieder besser!
Weit erfolgreicher lief es bei unseren weiteren Startern. So konnte Hannes 3 Medaillen erringen. Mit Gold über die 60 m Hürden (11,17 s), Bronze über die 60 m (9,16 s) und Bronze im Weitsprung (4,07 m) konnte er mit soliden Leistungen überzeugen.
Anne konnte sich mit Gold im Hochsprung krönen. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 1,34 m (Verbesserung um 9 cm !!!) mit der noch recht neuen Floptechnik konnte sie mit der Überbietung der Norm für die Landesmeisterschaften (1,30 m) im Sommer ein erstes Ausrufezeichen setzen. Ganz prima Leistung! Die 9,61 s (persönliche Bestleistung) im 60 m Vorlauf und Platz 6 über die 60 m Hürden in 12,50 s (erstmals neue Hürdenhöhe) gingen daneben fast unter. Nichtsdestotrotz wissen wir um die nötige Arbeit im Schnelligkeitsbereich.
Unser dritter Starter Xaver schrammte leider an der ein oder anderen Medaille vorbei. Mit Platz 5 über 60m (10,05s), Platz 4 über 800 m (3:03,90 min) und Platz 4 im Kugelstoßen (5,66m) war das Podium leider nicht drin. Die Leistungen sind bemerkenswert. Hatte Xaver doch in letzter Zeit doch den ein oder anderen Infekt (sowie auch die Woche vor dem Wettkampf). Eine besonders kämpferische Leistung zeigt er über die 800 m und kann damit stolz auf sich sein!
Tolle Leistungen unserer kleinen Delegation und ein Daumen hoch!
Die Zeiten im Sprint und der Anlaufschnelligkeit zeigten die nötigen Schnelligkeitsakzente, welche die nächsten Wochen ein Trainingsschwerpunkt sein werden um dann bei den ersten Freiluftwettkämpfen glänzen zu können.
Ein langer Tag stand den Athleten und Trainern des LSV Pirna beim Schülerhallensportfest der SG Motor Gohlis-Nord Leipzig e.V. in der Arena Leipzig bei der Abfahrt bevor. Bei einem Wettkampfprogramm mit den Wettkämpfen beginnend um 9 Uhr und den letzten Starts um 20 Uhr hat der Veranstalter ein Mammutprogramm mit Bravour gemeistert.
Unsere Athleten zeigten sich dabei teils unbeeindruckt von den starken Teilnehmerfeldern und erreichten tolle Leistungen.
Mit drei Podestplatzierungen bei drei Starts untermalte Camillo Bähr wieder einmal seine Wettkampfstärke. Mit Platz 2 über 800 m (Persönliche Bestleistung in 2:36,47 min) nach einem starken Endspurt, Platz 3 über 60 m Hürden (Persönliche Bestleistung 9,88 s) und Platz 3 im Weitsprung (weitere persönliche Bestleistung mit 4,45 m) wuchs er förmlich über sich hinaus.
Xaver zeigte nach etlichen gesundheitlich bedingten Trainingspausen solide Leistungen. Im Kugelstoßen sicherte er sich den 13. Platz mit 5,69 m, im Weitsprung den 16. Platz mit 3,22 m und im Vorlauf der 60 m sprintete er eine Zeit von 9,84 s.
Lara sprintete in ihrem Vorlauf über 60 m eine tolle Zeit von 8,78 s in einem extrem teilnehmerkräftigen Feld (47 Starter) und gehört mit dieser Zeit mit zu den besten sächsischen Startern. Es folgte ein nicht zufriedenstellender 40. Platz im Weitsprung und ein 19. Platz über 60 m Hürden (persönliche Bestleistung 11,47 s).
Für Esther war es der erste Wettkampf nach längerer verletzungsbedingter Pause und sie zeigte dafür sehr gute Leistungen über 60 m Hürden (11. Platz in 11,17 s) und im Weitsprung (17. Platz mit 4,16 m).
Für unsere „Läufer“ lief es nicht weniger erfolgreich. Christopher-James erlief sich mit einem couragierten Rennen den 5. Platz über 800 m in neuer persönlicher Bestzeit von 2:34,30 min.
Alexander erlief sich einen tollen 4. Platz und blieb wiederum mit 2:27,38 min unter 2:30 min.
In der WU20 erstmals für unseren Verein startend, stoß Victoria die Kugel auf 8,29 m und errang damit den 7. Platz.
Am Ende des Tages standen also 6 neue persönliche Bestleistungen für unsere Athleten und auch das Wissen, dass wir uns bei solch großen Veranstaltungen mit Teilnehmer aus ganz Mitteldeutschland wahrlich nicht zu verstecken brauchen.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Athleten zu diesen prima Leistungen und ein Daumen hoch und weiter so!
Unter diesem Motto berichtete das MDR-Fernsehen von den offenen sächsischen Hallenmeisterschaften im Chemnitzer Sportforum. An den traditionellen Meisterschaften unter dem Hallendach nahmen 329 Teilnehmer aus 42 Vereinen teil.
Zwei Athleten unseres Vereines durften sich mit den Besten im Land Sachsen messen und diese Hallenmeisterschaften im Charakter eines Leichtathletik-Meetings genießen. Leichtathletik-Stars und Olympiateilnehmer, wie David Storl, Jenny Elbe, Rebecca Haase, Sven Kniphals und Max Hess machten diesen Wettkampf zu einem Highlight der noch jungen Hallensaison.
Doch schauen wir auf das Abschneiden unserer Sportler. Der Sprint stand hier im Mittelpunkt. Über 60m sowie 200m haben beide die recht anspruchsvolle Norm erreicht und starteten voller Motivation in den Wettkampf.
Ein Ausrufezeichen setzten beide Sportler in ihren Vorläufen über 60m. Josef Landgraf mit neuer persönlicher Bestzeit in 7,76s und Franz Preißler mit seiner Bestleistung in 7,91s. Herzlichen Glückwunsch beiden hierzu.
Viel Zeit, die Stimmung in Chemnitz zu genießen blieb unseren beiden Sprintern nicht, da schon etwas über eine Stunde nach den finalen Läufen im Kurzsprint die 200m auf dem Programm standen. Für das menschliche Auge kaum sichtbare 9/100 Sekunden trennten unsere beiden Sportler in ihren absolvierten Zeiten. Franz mit 26,15s und knapp dahinter Josef mit 26,24s über die Rundbahn der Arena.
Gratulation unseren beiden Sportlern für diesen erfolgreichen Wettkampf und alles Gute für die Saison 2017.
Es fällt immer schwer, wenn man Abschied nehmen muss. Diesmal tut es aber besonders weh. Johannes Förster weilt nicht mehr unter uns. Mit 85 Jahren ist er am Dienstagabend nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Wer hier in der Region in den letzten 65 Jahren mit dem Sport verbunden war, kannte Johannes Förster. Wie kein Zweiter hat er Spuren hinterlassen. Sport war für ihn Hobby und Leidenschaft in einem. Rudern, Leichtathletik und Wintersport waren seine bevorzugten Sportarten, die er selbst aktiv betrieben hatte.
Ansonsten kümmerte er sich in seinen zahlreichen Ehrenämter um die gesamte Palette des Sports. Fair-Play, Behindertensport und Würdigung der ehrenamtlichen Tätigkeit waren bis zuletzt seinen Hauptthemen. Dabei nahm das Ehrenamt einen besonderen Stellenwert ein. Zeitlebens versuchte er für die Arbeit der Ehrenamtlichen im Sport eine größere gesellschaftliche Akzeptanz zu schaffen, denn ohne deren Engagement gäbe es keine Sportbewegung. Entscheidend sind oftmals kleine Gesten. In seinen Augen, in seinem Gesicht war die Leidenschaft für diese Menschen deutlich zu sehen.
Dafür konnte er auch sehr leidenschaftlich streiten. Er hat es sich selbst und seinen Sportfreunden nie leicht gemacht hat. Bevor eine Entscheidung zu treffen war, hat er sich die Argumente beider Seiten angehört und die dann aus seiner Sicht richtige Entscheidung getroffen. Besonders freute er sich über seine Berufung als „Botschafter der Wärme“ der Verbundnetz AG im Jahre 2007.
Über 50 Jahre Vorstandsmitglied beim SV Fortschritt Pirna, über 50 Jahre Übungsleiter, 15 Jahre Vizepräsident beim Kreissportbund und noch länger als Referent bei der Aus- und Fortbildung des Kreissportbundes, davon 14 Jahre in führender Position, er war Gründungs- und Ehrenmitglied beim LSV Pirna, dem Autor sei verziehen, wenn bei der Fülle der Aufgaben etwas vergessen wurde. Generationen hat Johannes Förster mit der Liebe zum Sport durch das Leben begleitet. Auch wir haben uns bereits als Schüler und Sportlehrer in den 1960-ziger Jahren an der Goethe-Schule Pirna kennengelernt. Noch bis kurz vor seinem Tod haben wir uns regelmäßig über den Sport hier in der Region ausgetauscht.
Der Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, Pierre Baron de Coubertin schrieb in seinen Memoiren, ausgerechnet im Geburtsjahr von Johannes Förster 1931 zum Thema Sport: “Er bedeutet für jeden Menschen eine Quelle möglicher innerer Vervollkommnung…“ Eine Maxime, die auch Johannes Förster ein Leben lang beherzigt hat.
Wenn er auch einen Großteil seines Lebens dem Sport gewidmet hat, ist er offen für andere Dinge, wie Kunst und Kultur. Ein besonderes Erlebnis war deshalb für ihn eine Bildungsreise nach Jerusalem, die ihn sehr nachdenklich stimmte. Eine andere Reise ist ihm ebenfalls noch in guter Erinnerung gewesen, als es nach Griechenland zu den historischen Wurzeln der olympischen Bewegung ging.
Im Jahre 2011 wurde er vom damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff persönlich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. In der Lautadio hieß es u.a.: “ Seit 60 Jahren setzt er sich beispielhaft im Vereins- und Behindertensport ein. Zu nennen ist etwa seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied im SV Fortschritt Pirna e.V. sowie als Vizepräsident des Kreissportbundes in Pirna. Maßgeblich wirkte er auch am Aufbau demokratischer Strukturen in den sächsischen Sportvereinen mit. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Herrn Förster für die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Vereinssport.“
Anlässlich seines 80. Geburtstages durfte er sich in das „Goldene Buch“ der Stadt Pirna eintragen. Er ist Ehrenamtspreisträger des Landrates, wurde mit der Ehrenplakette des Landessportbundes und des Kreissportbundes geehrt.
Wir verneigen uns vor seiner Lebensleistung und können glücklich sein, dass wir einen großen Teil des Weges gemeinsam mit ihm gehen konnten. Sein Vermächtnis werden wir in Ehren halten.
Mir bleibt nur noch stellvertretend im aller Sportfreunde die ihn kannten, zu sagen: „Hannes, mach es gut und Danke für alles.“